Blick in die Vergangenheit

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Pfahlbauten am Bodensee

Bereits im Mesolithikum (8000 – 5000 v.Chr.) wurde der Linzgau nachweislich besiedelt. Aus der Jungsteinzeit stammen die überaus bekannten und archäologisch wertvollen Pfahlbauten am Bodenseeufer, die man aber auch im Egelsee bei Ruhestetten findet und bis in die Bronzezeit (2200 – 800 v.Chr.) errichtet wurden.

Grabhügel bei Hödingen, Salem und Stetten aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. zeugen von einer keltischen Vergangenheit, wie auch eine spätkeltische Viereckschanze bei Aach-Linz. Danach gehörte der Linzgau bis zum 3. Jahrhundert n.Chr. zum Einflussbereich des römischen Reiches.

Nach dem Rückzug der Römer siedelten sich germanische Gruppen im Linzgau an. Leider sind archäologische Funde der frühen Alamannen selten, doch erwähnt der römische Historiker Ammianus Marcellinus im 4. Jahrhundert n.Chr. einen alamannischen Stamm, der sich nach dem keltischen Flussnamen „Lentia“ Lentienser nennt und in den historischen Quellen als ein besonders rauflustiger Stamm bezeichnet wird...