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Fernwanderweg

Der Jubiläumsweg Bodenseekreis

Fernwanderweg · Bodensee
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Internationale Bodensee Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Beschilderung
    / Beschilderung
    Foto: © Rainer Barth, Landratsamt Bodenseekreis
  • / Etappe 1
    Foto: © Rainer Barth, Landratsamt Bodenseekreis
  • / Etappe 1
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  • / Etappe 3
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  • / Etappe 4
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  • / Etappe 5
    Foto: © Rainer Barth, Landratsamt Bodenseekreis
  • / Etappe 5
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  • / Etappe 6
    Foto: © Rainer Barth, Landratsamt Bodenseekreis
  • / Etappe 6
    Foto: © Rainer Barth, Landratsamt Bodenseekreis
m 1000 900 800 700 600 500 400 300 100 80 60 40 20 km

111 km von Kressbronn nach Überlingen – natürlich gäbe es auch einen direkten Weg, aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel.

Der Jubiläumsweg wurde 1998 zum 25-jährigen Jubiläum des Bodenseekreises eingerichtet. Ziel war es, eine Strecke abseits der wohlbekannten Routen direkt am See zu schaffen und neue Perspektiven zu eröffnen, die die Vielseitigkeit der Landschaft im Bodenseekreis erlebbar macht. Jede Etappe startet und endet in einer Ortschaft mit Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr und Übernachtungsmöglichkeit. Sie können also selbst entscheiden, wo Sie am nächsten Tag weiterwandern oder wo Sie abkürzen.

Unser Tipp:

Um in den vollen Genuss der "Dramaturgie" des Weges mit all seinen Aus- und Einblicken und Höhepunkten zu kommen, empfehlen wir, den Jubiläumsweg in der beschriebenen Richtung von Osten nach Westen zu gehen.

mittel
117,1 km
34:20 h
1780 hm
1790 hm

Die Etappen-Orte:

Jede Gemeinde des Jubiläumsweges hat ihren eigenen Charme. Entdecken Sie die Schönheit der Ortschaften auf eigene Faust oder besuchen Sie die Tourist-Informationen vor Ort für weitere Tipps.

Kressbronn

Der herrlich am Bodenseeufer gelegene Ort ist geprägt von malerischen Obst- und Weingärten. Erholsame Ruhe und Natürlichkeit kann man vortrefflich im Ort selbst und in den umliegenden Ortsteilen erleben. Kultur-Tipp: Hofanlage Milz (ehemaliger Bauern- und Schultheißenhof, Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung), Museum im Schlössle

Neukirch

Der Ort an der Grenze zum Allgäu lädt ein. Mit seiner Lage in der Hügellandschaft, den vielen Seen und Weihern und seinen tollen Wald- und Wanderwegen in einzigartiger Landschaft mit ganz eigenem Charakter. Kultur-Tipp: 200 Jahre alte Mariengrotte aus Argenbimsstein, St. Ulrichskapelle in Elmenau mit Freskenaus dem 12. und 13. Jh., kunterbuntes Hexenhäusle des Malers Melchior Setz (†) in Hinteressach.

Tettnang

Die Hopfenmetropole in der Bodenseeregion und liebenswerte Stadt mit barockem Flair lädt fernab des Trubels am See dazu ein, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und historische Anekdoten zu entdecken. Kultur-Tipp: Hopfengut No20, Elektronik- und Montfortmuseum, Hopfenpfad vom Hopfengut No20 in die Innenstadt, Neues Schloss

Meckenbeuren

Umgeben von reizvoller Kulturlandschaft in unmittelbarer Nähe zum Bodensee und zu den Alpen, doch fernab vom großen Trubel, bietet Meckenbeuren vielfältige Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten. Kultur-Tipp: Humpisschloss Brochenzell (Gaststätte und Museum), Pilgerstätte Jakobuskirche

Ailingen

Im „Obstgarten am Bodensee“ verbinden sich 1.200 Jahre Geschichte, gepflegte Tradition und selbstbewusstes Dorfleben mit ehrlicher Gastlichkeit. Gäste schätzen den Mix aus nahem Stadtleben (Ailingen = größter Stadtteil von Friedrichshafen) und dörflicher Umgebung. Kultur-Tipp: Haldenbergkapelle

Oberteuringen

Eingebettet in herrliche, weitreichende Obstplantagen am Fuße des Gehrenbergs und dem Tal der Rotach liegt das idyllische Örtchen mitten in der Natur. Bei einer Apfeltour erfahren Sie Spannendes direkt aus erster Hand. Kultur-Tipp: Kulturhaus Mühle ist Treffpunkt für Freunde von Kunst, Kultur, Konzerten etc.

Markdorf

Die charmante Kleinstadt ist geprägt von Fachwerk, Brunnen, gemütlichen Einkaufsläden, historischen Gebäuden und einladenden Plätzen. Kultur-Tipp: Abendlicher Rundgang mit Nachtwächter, Hexenturm, modernes Kunst- und Kulturzentrum „Stadtgalerie“

Deggenhausertal

Wie gemalt liegt der staatlich anerkannte Luftkurort zwischen dem Gehrenberg und dem Höchsten. Weite Felder, klare Bäche, üppige Streuobstwiesen – ein echtes Idyll nur 15 km vom Bodensee. Kultur-Tipp: 200 km Wanderwegenetz mit Bodenseelandgängen, Franziskusweg, Schaukelweg (14 x Schaukelvergnügen), Kirche St. Georg in Limpach (um1500)

Heiligenberg

Selbst wenn das Seeufer nebelverhangen ist, liegt das Hochplateau Heiligenberg meist in strahlendem Sonnenschein hoch über dem See. Einmaliger Blick über Salemer Tal, Bodensee und Alpenkette. Staatlich anerkannter Luftkurort. Kultur-Tipp: Schloss der Fürsten zu Fürstenberg (Führungen von Ostern bis 31.10.)

Frickingen

Märchenlandschaft… satt grüne Wiesen, sanfte Hügel und herrliche Ausblicke auf das Salemer Tal… Frickingen erwartet seine Gäste zur Apfelblüte, zur Ernte, zum Radeln und Wandern. Kultur-Tipp: Restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 16. Jh., Ortskern mit Martinskirche (15. Jh.), Wallfahrtsstätte Weingartenkapelle, Europas erster Ferienbahnhof im Jugendstil

Owingen

Ganz nah am See liegt der schmucke und ruhige Erholungsort, umgeben von den Aussichtsterrassen im Landschaftspark Bodensee-Linzgau. Kultur-Tipp: Spätgotische Pfarrkirche St. Peter und Paul, denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, Naturlehrpfad und Heinz-Sielmann-Weiher, 1000 jährige Linde

Sipplingen

Der historische Ort ist geprägt durch verwinkelte Gassen, ehemalige Rebwege und Fachwerkhäuser sowie die gotisch-barockisierte Stadtkirche. Kultur-Tipp: Ausstellung in der Tourist-Information zur Pfahlbaufundstelle mit Relikten aus Stein- und Bronzezeit (Welterbeliste), Steiluferlandschaft mit Burgruinen

Überlingen

Stattliche Patrizierhäuser, wehrhafte Türme und tiefe Stadtgräben prägen das Bild der historischen Altstadt Überlingens. Die „Gartenkultur“ ist Sinnbild der Stadt mit schattigen Parks, verwunschenen Gärten und der begrünten ehemaligen Festungsanlage. Kultur-Tipp: Münster St. Nikolaus, Stadtgarten, Städtisches Museum mit Panoramagarten,  Gartenkulturpfad

Profilbild von Deutsche Bodensee Tourismus GmbH
Autor
Deutsche Bodensee Tourismus GmbH
Aktualisierung: 25.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
809 m
Tiefster Punkt
396 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Jubiläumsweg Markierung:

Folgen Sie einfach der durchgehenden gelben Markierung mit dem Wappen des Bodenseekreises und der Aufschrift „Jubiläumsweg Bodenseekreis“, die sich an allen wichtigen Weg- und Verzweigungspunkten befinden. Zusätzlich begegnen Sie unterwegs immer wieder kleinen Markierungsschildern.

Start

Bahnhof Kressbronn (406 m)
Koordinaten:
DG
47.594530, 9.598790
GMS
47°35'40.3"N 9°35'55.6"E
UTM
32T 545015 5271409
w3w 
///entgelte.abgelaufenen.anstehenden

Ziel

Bahnhof Therme Überlingen

Wegbeschreibung

Etappe 1: Kressbronn - Neukirch

18 km | 4,5 h | Bahnhof Kressbronn - Rathaus Neukirch

Vom Bodensee durch bewegtes Hügelland an den Rand des Allgäus.

Charakteristisch für die 1. Etappe am westlichen Rand des Allgäus ist die eigentümlich zergliederte Hügellandschaft, immer wieder durchzogen von Wiesen und Wäldern, Obst- und Hopfengärten sowie kleinen Ortschaften. Einen besonderen Akzent setzt die Argen, einer der letzten Wildflüsse Deutschlands, die es geschafft hat, sich weiterhin ihren natürlichen Weg zu bahnen.

Entstanden ist diese Landschaft aus dem wüsten Chaos, das die Eiszeitgletscher bei ihrem Rückzug vor 15.000 Jahren hinterlassen haben.

Sehenswert: Genießen Sie wunderbare Ausblicke auf den idyllischen Schleinsee.

Etappe 2: Neukirch - Meckenbeuren

17 km | 4,5 h | Rathaus Neukirch - Bahnhof Meckenbeuren

Westwärts durch die Hügelwelt und die Tettnanger Hopfengärten ins Schussenbecken.

Die 2. Etappe gibt einen Vorgeschmack auf die abwechslungsreiche Landschaft hinter dem Bodenseeufer. Anfangs führt der Weg durch das kunterbunte Hügelland der 1. Etappe.

Hier dominieren jedoch waldige Strecken mit glänzenden Weihern. Ab Krumbach wird das Gelände freier und mündet in die Tettnanger Hopfengärten. Den krönenden Abschluss bildet die Brünnensweiler Höhe mit grandiosem Rundumblick auf Bodenseebecken und Westallgäuer Hügelland. Sanft geht der Weg hinab ins Schussental.

Sehenswert: Der Blick auf die barocke Kirche von Krumbach auf ihrem Wiesenhügel

Etappe 3: Meckenbeuren - Markdorf

20 km | 5 h | Bahnhof Meckenbeuren - Bahnhof Markdorf

Vom großen Wald, durchs stille Flusstal zum Gehrenberg.

Das Wegstück zwischen Schussental und Gehrenberg hat trotz überwiegend flachem Verlauf einiges zu bieten. Der erste Teil des Weges führt durch den Brochenzeller Wald und mündet im offenen Ettenkircher Plateau.

Nach dem „Gipfelerlebnis“ auf dem Haldenberg geht es in das romantische Tal der Rotach und flussaufwärts nach Unterteuringen, den waldüberzogenen Gehrenberg im Blick. Beeindruckend auch die Aussicht über das Hepbacher-Leimbacher Ried, eines der wichtigsten Naturschutzgebiete im Kreis.

Sehenswert: Blick vom Ailinger Haldenbergauf das großartige Bodenseepanorama

Etappe 4: Markdorf - Heiligenberg

20 km | 5 h | Bahnhof Markdorf - Rathaus Heiligenberg

Auf der Bergetappe mit „alpinem Anstrich“ ins Linzgauer Bergland.

Mit der Überwindung von 600 Höhenmetern verteilt auf zwei Anstiege ist dies ganz klar „die Bergetappe“ und das anspruchsvollste Wegstück.

Der Rundumblick vom Gehrenbergturm ist einzigartig und eindrucksvoll – der Aufstieg wird belohnt durch eine grandiose Aussicht auf den See und die Alpenkette. Der weitere Etappenverlauf eröffnet schöne Blicke ins Hinterland, im Süden setzen sich wieder die Alpen glanzvoll in Szene. Letzter Höhepunkt ist die Amalienhöhe über Heiligenberg.

Sehenswert: Gehrenbergturm, barocke Wallfahrtskirche Betenbrunn, Schloss Heiligenberg

Etappe 5: Heiligenberg - Owingen

18 km | 4,5 h | Rathaus Heiligenberg - Rathaus Owingen

Hohe Wege über dem Linzgau, weite Welten und enge Waldschluchten.

Auf dieser Etappe zeigt sich die Vielschichtigkeit des Landes hinter dem See: große Horizonte, vielgestaltige Mittelgebirgslandschaft, offenes bäuerliches Kulturland, Wälder und eine kleine Wildnis.

Der Weg führt an der Hangkante entlang, die eine scharfe Trennung zwischen dem milden Seeland und den Hochebenen des oberen Linzgaus bildet. Tolle Panoramaplätze: Bellevueplatz mit schönem Blick auf das Heiligenberger Schloss und Turm Hohenbodman.

Sehenswert: Der Aachtobel – ein urtümliches Stück Natur – und eine ungewöhnliche Wallfahrtsstätte

Etappe 6: Owingen - Überlingen

18 km | 4,5 h | Rathaus Owingen - Bahnhof Therme Überlingen

Über Wälderhöhen zum großen Finale über dem See.

Die letzte Etappe führt bis zum Sipplinger Berg durch eine ruhige Mittelgebirgslandschaft mit sanften Höhen, Tälern und Wäldern. Dann – bei der berühmten Aussichtswarte „Haldenhof“– der freie Blick auf den Bodensee.

Von hier aus führt die zweite Wegstrecke hoch über den See mit großartigen Perspektiven. Der Überlinger See ist von steilen, bewaldeten Hängen umgeben.

Sehenswert: Zwischen den Schluchten vom Hödinger und Spetzgarter Tobel öffnet sich auf dem Torkenbühl das große Schlusspanorama – Blicke über den ganzen See und auf die Alpen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

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Koordinaten

DG
47.594530, 9.598790
GMS
47°35'40.3"N 9°35'55.6"E
UTM
32T 545015 5271409
w3w 
///entgelte.abgelaufenen.anstehenden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Jubiläumsweg Bodenseekreis | Autor: Rainer Barth

Das Wanderbuch ist ein ausführlicher Begleiter auf den 6 Tagesetappen des 111 km langen Wanderwegs durch das nördliche Bodensee-Hinterland mit vielen Details rund um Natur, Geschichte und Kunst – erlebt vor der einmaligen Kulisse von Bodensee und Alpen.

ISBN 978-3-86136-191-6 | Preis: 15,80 EUR

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
117,1 km
Dauer
34:20h
Aufstieg
1780 hm
Abstieg
1790 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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