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Auf und Ab im Linzgau (MTB-Tour)

Mountainbike · Bodensee in Baden-Württemberg
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Anne Emmert 
  • Aachtobel hinter Lipertsreute
    / Aachtobel hinter Lipertsreute
    Foto: Anne Emmert, Community
Karte / Auf und Ab im Linzgau (MTB-Tour)
300 450 600 750 900 m km 10 20 30 40 50

Meersburg - Riedetsweiler - Schiggendorf - Killenberg - Lippertsreute - Maria im Stein - Elisabethenhof - Aachtobel - Großschönach - Katzensteig - Heiligenholz - Ricketsweiler - Firstweg - Heiligenberg - Beuren - Altenbeuren - Untersiggingen
schwer
51,3 km
5:46 h
674 hm
630 hm
Auf Feldwegen, kleinen kurvenreichen Straßen und spannenden Singletrails arbeitet man sich über die Kulturlandschaften des Linzgau nach Heiligenberg vor und wird dabei mit abwechslungsreichen Blicken belohnt.

Autorentipp

In Lippertsreute bietet es sich an, dem Geschichtspfad zu folgen, der anhand der alten Gebäude im Ortskern spannende Einblicke in die Geschichte der Gegend bietet.

Schwierigkeit
S1 schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
761 m
Tiefster Punkt
410 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Fährhafen Meersburg (395 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.694787, 9.264715
UTM
32T 519862 5282411

Ziel

Dorfgemeindehaus Untersiggingen

Wegbeschreibung

Von der Fähre in Meersburg geht es bereits nach 400m steil bergauf durch die Steigstraße (Fahrrad schieben) bis zur Bundesstraße. Nach der ersten Überquerung folgt man der Straße am Friedhof vorbei raus aus dem Ort, unterquert noch einmal die B31 und fährt Richtung Riedetsweiler. Die unscheinbare Siedlung liegt wunderbar zwischen Weinbergen und bietet einen fantastischen Blick über den See bis zu den Alpen (Aussichtspunkt westlich vom Ort).

Über Wiesen zum Neuweiher und an seinem rechten Ufer entlang bis zur kleinen Grillstelle an der Landstraße. Ihr kurz nach links folgen und dann die zweite Abzweigung rechts nehmen. Auf Schotterwegen ca. 2 km bergab Richtung Schiggendorf und dort nach links Richtung Mühlhofen.

Über schmale Landstraßen durch die typische Kulturlandschaft des Linzgau geht es unter der Bahnlinie durch zum Friedhof und dort nach rechts etwa 400 m auf der K7782. Den Abzweig links zum Killenweiher (Wanderschild) nicht verpassen!

Nach dem Killenweiher muss man die starkbefahrene Straße zwischen Mühlhofen und Mimmenhausen queren und sich dann etwas mühsam auf ruppigen Feldwegen durch schönen schattigen Wald zum Martinsweiher durchschlagen. Dieser ehemalige Fischteich des Klosters Salem liegt idyllisch in einer Senke zusammen mit dem Markgräfinweiher und ist ein wahres Vogelparadies.

Durch den Wald zwischen Tüffingen und Salem schlängelt man sich in stetem Auf und Ab nach Lippertsreute, einem kleinen schmucken Linzgau-Dorf.

Kurz hinter Lippertsreute wartet ein geologisches Highlight: der Aachtobel, eines der ältesten Naturschutzgebiete im Bodenseeraum, ist eine wunderbar unberührte Flusslandschaft mit Molassefelsen. Der Weg dorthin wird erkauft durch einen Anstieg auf der Hebsacker Straße oberhalb von Lippertsreute und dann eine Trage/Schiebe-Passage eine kleine Treppe hinunter zum Eingang des Tobels.

Direkt am Ufer des Flüsschens windet sich ein wurzeliger Pfad wunderschön bis zu einer Brücke (ca. 200 m). Diese überquert man und fährt nun auf der rechten Bachseite über Wiesen bis zum sehr steilen Anstieg direkt zur Wallfahrtskirche Maria im Stein.

Zwar muss man das Rad hier tragen, aber die offene, in den Fels gebaute Kirche strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus. Leider ist auch der Weg aus dem Tobel zu den Steinhöfen kein Fahrgelände und wartet am Ende sogar mit anstrengenden Treppen auf. Damit ist man aber jetzt wieder sicher im Sattel und kann hier als Belohnung direkt ab Hof frisches Obst kaufen.

Nun folgt ein längeres Stück auf einer wenig befahrenen Landstraße, die sich immer leicht bergauf 2 km lang hinzieht bis man bei einem Parkplatz links auf den Wanderweg zum Aachtobel abbiegt. Achtung, hier folgt man nicht der Route in den Tobel, sondern der kleinen asphaltierten Straße (Schranke). Diese führt zunächst etwas bergab, um sich dann immer auf einer Höhe entlang des hinteren Aachtobels mit wunderbaren Tief- und Weitblicken zu bewegen.

Nach 1,5 km trifft man im Wald wieder auf die Bundesstraße und kann es genussvoll laufen lassen, denn hier geht es stetig bergab. Weiter auf der Straße kommt man langsam in offeneres Gelände und nähert sich dem Wendepunkt der Tour Großschönach (ein Abstecher vor der Brücke in den zunächst vielversprechend aussehenden Forstweg links lohnt sich nicht; dieser verläuft nach 500 m im Sand bzw. Urwald...).

Von Großschönach sieht man nicht viel, da man bereits kurz nach dem Ortsanfang wieder den Wanderschildern nach rechts Richtung Katzensteig folgt. Kurz schwungvoll bergab und dann vor der Kurve nach links in den Banntobel. Der Schotterweg führt mit leichter Steigung durch üppigen Wald nach Katzensteig (Wanderweg ist rechts von der Schranke, danach wieder links und dann steil bergauf). An mehreren Höfen vorbei und über Felder geht es nach Heiligenholz.

Im Norden grüßen die Rotorblätter der drei Windräder, während man am Lichthof vorbei über Kuhweiden nach Ricketsweiler steuert. Auch hier bleibt sich der Linzgau treu und lotst einen in sanften Wellen mal bergauf, mal bergab durch Felder, Wälder und Wiesen bis kurz vor den Ort. An einem Hof wählt man nicht den steilen Wanderpfad die Rippe hoch, sondern fährt links ca. 1,3 km auf dem breiten Schotterweg Richtung Heiligenberg.

In einer spitzen Rechtskurve führt ein verwachsener Forstweg nach links in den Wald schroff hinauf zur Kante. Je nach Können und Kondition ist hier möglicherweise Schieben angesagt, und auch die ersten steilen 200 m auf dem Firstweg gehen noch mal ordentlich an die Reserven.

Danach allerdings bietet er aufregenden Singeltrail-Spaß, der aufgrund des schmalen Pfades, des abwechslungsreichen Auf und Abs und nicht zuletzt wegen der vielen Wurzeln aber volle Konzentration erfordert. Zum Teil ist der Trail auch fast zugewachsen und führt durch dichte, enge Waldpassagen. Der Hang, auf dem er sich entlang schlängelt, fällt nach rechts steil ab und ist manchmal ausgewaschen (Schwierigkeit S1, blau-rot).

Es gibt aber genug Ausstiegsmöglichkeiten und einen breiten Forstweg als Alternative, falls man doch genug haben sollte vom Waldabenteuer. Spätestens nach 2,5 km ist es sowieso vorbei und man wird wieder ans Tageslicht gespuckt. Eine kleine Zugabe kann man sich allerdings erfahren, indem man vor Heiligenberg den Hinweisschildern zum Parkplatz folgt und über diesen drüber wieder auf den Wanderweg fährt (Vorsicht, hier könnten viele Wanderer unterwegs sein!).

Noch einmal fliegt man über Stock und Stein bevor der Singletrail endgültig in einem kleinen Wiesenweg direkt an der Straße mündet. Anstatt die große (Neue) Steige zu fahren, lohnt es sich, die Alte Steige zu reaktivieren und dort ohne Verkehr ins Tal zu düsen. Dann allerdings kommt man nicht umhin, doch auf die Landstraße zu wechseln und eventuell mit Autos zu konkurrieren, wobei man hier schon ordentlich Geschwindigkeit drauf haben kann!

Die Abzweigung nach Beuren führt wieder in weniger befahrene Gefilde und über Altenbeuren (Tipp: Obstand gegenüber der Kapelle) landet man schließlich an der Landstraße ins Deggenhauser Tal, unserem Ziel. Entlang derselben führt ein Radweg, der ohne große Steigungen noch einmal ein schönes Linzgau-Potpourri bietet auf dem 4,5 km langen Weg über Mennwangen nach Untersiggingen. Hier kann man als krönenden Abschluss vor dem Dorfgemeindehaus die Füße im Fuchs-Brunnen abkühlen!

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
S1 schwer
Strecke
51,3 km
Dauer
5:46 h
Aufstieg
674 hm
Abstieg
630 hm
Streckentour aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

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