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Wanderung

Aachtobel (Tour 2)

· 3 Bewertungen · Wanderung · Bodensee in Baden-Württemberg
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  • Molasseaufschluss im Aachtobel
    / Molasseaufschluss im Aachtobel
    Foto: ANKAWÜ, Outdooractive Redaktion
  • Im Aachtobel
    / Im Aachtobel
    Foto: ANKAWÜ, Outdooractive Redaktion
  • Linzer Aach im Aachtobel
    / Linzer Aach im Aachtobel
    Foto: ANKAWÜ, Outdooractive Redaktion
  • Wallfahrtskapelle Maria im Stein
    / Wallfahrtskapelle Maria im Stein
    Foto: Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • Steinkreuz bei der Wallfahrtskapelle
    / Steinkreuz bei der Wallfahrtskapelle
    Foto: Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • Blick auf Hohenbodman
    / Blick auf Hohenbodman
    Foto: Achim Mende, Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • Blick auf  Turm Hohenbodman
    / Blick auf Turm Hohenbodman
    Foto: Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • / Maria im Stein
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Füller 2
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Rückseite
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Aachtobel
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Hohenbodman 1
    Foto: SÜDKURIER GmbH
  • / Füller
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Schloss Heiligenberg
    Foto: SÜDKURIER GmbH
  • / Hohenbodman 2
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
  • / Aachtobel
    Foto: Jürgen Rössler, SÜDKURIER GmbH
300 450 600 750 900 m km 1 2 3 4 5 6 7 Naturschutzgebiet Aachtobel

Direkt oberhalb des Parkplatzes beim Aussichtsturm liegt der kleine Ort Hohenbodman, in dessen Zentrum sich die älteste Linde Deutschland befindet. Der Weg führt zunächst Richtung Norden, dann im Wald hinab zu einem Regenrückhaltebecken, wo sich der Einstieg in den Aachtobel befindet. Abwechslungsreich geht es entlang der Seefelder Aach durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Am Ende des Tobels geht der Weg zwar wieder hinauf nach Hohenbodman, doch lohnt noch zuvor ein Abstecher an die Naturkapelle Maria Stein. Der krönende Abschluss der etwa 2 ½-stündigen Wanderung ist der Aufstieg zum Aussichtsturm, dem Rest einer Burgruine. Von hier wo aus sieht man über den Linzgau, den Heiligenberg, das Salemer Tal und den Bodensee, bei guter Sicht bis zu den Alpen.

 

leicht
7,3 km
2:00 h
356 hm
356 hm
1 Hohenbodman

Der kleine Linzgauort hat einiges zu bieten. Die Linde in der Ortsmitte gilt als die älteste Linde Deutschlands – sie soll fast 1.000 Jahre alt sein. Auch die Burg, von der lediglich der Turm noch steht, hat ihre Wurzeln im tiefen Mittelalter. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg von den Herren von Bodman erbaut. Württembergische Truppen zerstörten sie im 30-jährigen Krieg, nur der massive Burgfried hielt stand. Er ist jetzt ein Aussichtsturm, von dem aus man nach 138 Stufen einen herrlichen Blick hat. Der Rest der Burganlage ist jetzt umgewandelt in einen überaus komfortablen Grillplatz, auf dem auch größeren Gruppen problemlos grillen können.

2 Aachtobel

Unterhalb von Hohenbodman hat sich die Linzer Aach zum Teil bis zu 120 Meter tief in den weichen Sandstein gegraben und eine beeindruckende Landschaft geformt, die bereits 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Damit ist der Aachtobel eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands.

3 Maria im Stein

Der Kreuzritter Albero von Bodman gelobte, so die Legende, nach seiner Flucht aus türkischer Gefangenschaft an der Stelle, von der aus er seine Heimatburg erblicken würde, eine Kapelle zu erbauen. Nach seiner Rückkehr im Linzgau errichtete er im Aachtobel "Maria im Stein". Zeitweise war die Kapelle allerdings komplett demontiert und wurde erst nach dem 2. Weltkrieg in der heutigen Form wieder errichtet. Eine Vielzahl von interessanten Motivtafeln dokumentiert den Wallfahrtscharakter der kleinen Kapelle.

4 Einkehrmöglichkeiten

Der Aachtobel ist ein relativ ruhiges Wanderziel. Dies bedeutet allerdings, dass es entlang des Weges, abgesehen vom Gasthof Adler in Hohenbodman, kaum Einkehrmöglichkeiten gibt. Auf halber Strecke befindet sich ein kleiner Grillplatz. Der überaus komfortable Grillplatz nahe des Parkplatzes bei Start und Ziel entschädigt dafür allerdings. Zudem kann man in unmittelbarer Nähe – beispielsweise in Lippertsreute in den Landgasthöfen Keller oder Adler sowie im Gasthof Löwen in Altheim – den Tag auf kulinarisch beachtlichem Niveau ausklingen lassen.

5 Sehenswürdigkeiten

Hoch über dem Salemer Tal, vom Hohenbodmaner Burgfried aus gut zu sehen, steht das Schloss Heiligenberg. Das dem Hause Fürstenberg gehörende Schloss kann ebenso wie Schloss Salem besichtigt werden. Für Familien überaus abwechslungsreich ist ein Besuch des Haustierhofes Reutemühle (www.haustierhof-reutemuehle.de) oder des "Apfelzügles" (www.hof-neuhaus.de).

 

Autorentipp

Ganzjährig begehbare Tour. Ideal im Sommer, denn der Weg ist zumeist schattig und die Aach sorgt zudem für Kühlung. Nach Regen kann der Pfad tief und rutschig werden - festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
outdooractive.com User
Autor
Svanja Grampp
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
667 m
Tiefster Punkt
475 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Hohenbodman (649 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.822320, 9.211080
UTM
32T 515799 5296573

Ziel

Hohenbodman

Wegbeschreibung

Start Hohenbodman

Vom Wanderparkplatz unterhalb des Örtchens Hohenbodman geht es zunächst an der Straße entlang aufwärts. An der ersten Kreuzung halbrechts haltend geht es weiter zwischen Feldern mit Blick über die Linzgau-Höhen. Nach etwa 900 m kommt am Waldrand die einzige eher sparsam ausgeschilderte Gabelung. Hier zunächst rechts, wenige Meter später links (Schild Wanderweg) halten.

1,8 km Aachtobel

In der Talsohle angekommen unmittelbar vor einem kleinen Stauwehr, das dem Hochwasserschutz dient, nach rechts hinunter an die Aach wandern. Nun geht es hinein in den Aachtobel, eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Es wirkt fast wie der "kleine Bruder" der Wutachschlucht, ist allerdings wesentlich ruhiger und deutlich weniger frequentiert. Vor allem die Landschaft und die Flora – von Amaryllisgewächsen bis hin zu Orchideen – lohnen den einen oder anderen Blick abseits des fast stets an der Linzer Aach entlang führenden kurzweiligen Pfades. Nach 4,2 km kommt man an eine Kreuzung, an der man rechts bergauf zurück nach Hohenbodman zurück käme, doch ein Abstecher zur Wallfahrtskapelle Maria Stein lohnt sich auf jeden Fall.

4,8 km Maria Stein

Die Wallfahrtskapelle Maria Stein hat eine facettenreiche Geschichte, die von den Kreuzrittern bis hin zu lokalen NS-Schergen reicht. Jetzt ist die Kapelle ein Ort der Ruhe und der Meditation. Weiter geht es an der Kapelle vorbei wieder hinab zur Aach. Dort angekommen hat man die Wahl: Entweder nach links weiter die Aach flussabwärts und in einer weiten Schlaufe zurück nach Hohenbodman oder die Aach aufwärts zurück zur Kreuzung. Von hier aus führt ein Weg hinauf über die Burghöfe (dort links halten und dann der kaum befahrenen Straße folgen) zurück nach Hohenbodman.

7,2 km Hohenbodman 

Anfahrt

Auf der B31 auf der Höhe von Überlingen nach Owingen abzweigen, in Owingen dann in Richtung Ernatsreute. Unmittelbar vor Ernatsreute links abbiegen Richtung Hohenbodman, Aussichtsturm. Unterhalb von Hohenbodman befindet sich dann neben dem Aussichtsturm ein Wanderparkplatz. Vom Norden her erreicht man Hohenbodman über Pfullendorf, Großschönach und Taisersdorf.

Parken

Wanderparkplatz unterhalb Hohenbodman beim Aussichtsturm. Dort befindet sich auch eine Übersichtskarte.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,0
(3)
Jürgen Burkert
23.09.2019 · Community
Gut
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Gemacht am 17.09.2019
Markus Bucher
01.05.2018 · Community
Wir sind die Tour heute mit Kindern zwischen 4 und 10 Jahren gelaufen. Das ging sehr gut, wenn die Kinder das gewöhnt sind. Es waren heute am 1. Mai sehr viele Familien hier unterwegs. Nur wenn es stark geregnet hat ist es vermutlich etwas rutschig. Sehr schöne Tour mit viel Abenteuer und Spaß für die Kinder. Den Abschluss haben wir am Grillplatz beim Turm gemacht.
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Christoph Fenske
28.01.2018 · Community
Wir sind die Tour gestern gelaufen und nach dem letzten Sturm ist die Tour für Kinder nicht mehr geeignet. Landschaftlich sehr schön und im Sommer sicher noch eindrucksvoller kann man die Tour für Unerfahrene im Augenblick nicht empfehlen.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
7,3 km
Dauer
2:00 h
Aufstieg
356 hm
Abstieg
356 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

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