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Rundwanderung zwischen Uhldingen und Meersburg

· 7 Bewertungen · Wanderung · Bodensee
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Pfahlbauten - Vogelperspektive
    / Pfahlbauten - Vogelperspektive
    Foto: Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
  • Pfahlbauten Unteruhldingen
    / Pfahlbauten Unteruhldingen
    Foto: Achim Mende, Überlingen, Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • / Pfahlbauten Unteruhldingen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Felsenkeller Unteruhldingen
    Foto: Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen, Internationale Bodensee Tourismus GmbH
  • / Gehautobel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Gehautobel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Aussichtspunkt Ödenstein (Meersburg)
    Foto: Tourist-Information Uhldingen-Mühlhofen, Waurick, Fotoclub Unteruhldingen e.V.
  • / Neues Schloss Meersburg
    Foto: Jennifer Gut, Schwäbische Zeitung
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    Foto: Schwäbische Zeitung
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    Foto: Schwäbische Zeitung
  • /
    Foto: Optik, www.wikipedia.de, www.wikipedia.de
  • /
    Foto: Jennifer Gasser, http://www.fuerstenhaeusle.de
  • / Wasserhochbehälter von 1897 auf der Friedrichshöhe
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Neuweiher Daisendorf
    Foto: Bodensee-Linzgau Tourismus e.V.
  • / Wallfahrtskirche Baitenhausen
    Foto: Stefan-Xp, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Outdooractive Redaktion
  • /
    Foto: Gästeservice Meersburg, Meersburg Tourismus
  • / Fresko der Stadt Meersburg am Bodensee
    Foto: Andreas Praefcke, CC0, Wikimedia Commons
  • / Blick von der Wallfahrtskirche Baitenhausen in das Salemer Tal und nach Markdorf
    Foto: Andreas Praefcke, CC0, Wikimedia Commons
  • / Auto & Traktor Bodensee
    Foto: AUTO & TRAKTOR MUSEUM BODENSEE
m 700 600 500 400 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Baitenhausen Wallfahrtskapelle Baitenhausen Wallfahrtskirche Baitenhausen Neuweiher Friedrichshöhe Gehautobel
Die abwechslungsreiche Rundwanderung führt von den prähistorischen Pfahlbauten in Unteruhldingen ins mittelalterliche Meersburg und zur Wallfahrtskirche Baitenhausen.
mittel
19,3 km
5:30 h
204 hm
197 hm

Auf der Tour bieten sich weite Aussichten vom Überlinger See bis zu den Höhen des Linzgaus und bei Föhn auf die Alpen.

Von Uhldingen-Mühlhofen aus verläuft der Weg zunächst an der Linzer Aach entlang zum Naturschutzgebiet „Seefelder Aachmündung“. Hier fließt die Aach nach 52 km als „Seefelder Aach“ in den Bodensee.

Am Ufer des Bodensees liegt das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen, in dem Nachbauten von Pfahldörfern aus der Stein- und Bronzezeit besichtigt werden können.

Während der letzten Eiszeit entstand vor ca. 12 000 Jahren der Gehautobel zwischen Unteruhldingen und Meersburg.

Oberhalb der Meersburger Weinberge schließt sich ein Panoramaweg an mit prächtigen Ausblicken über den Überlinger See zur Insel Mainau und nach Konstanz. Von der Friedrichshöhe schließlich überblickt man die historische Altstadt von Meersburg.

Ein kleiner Umweg führt zur Wallfahrtskirche Baitenhausen (Maria zum Berge Karmel) auf der Route der Oberschwäbischen Barockstraße.

Autorentipp

Kurz vor dem Ziel der Rundwanderung können Freunde alter Landmaschinen in Gebhardsweiler das Traktormuseum besichtigen und einkehren
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 07.12.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
546 m
Tiefster Punkt
397 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen:
www.pfahlbauten.de/museum/bronzezeitdorf-pfahlbauten-unteruhldingen.html

Neuweiher:
Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen:
www.seenprogramm.de

Wallfahrtskirche Baitenhausen:
kirchen-online.org: http://kirchen-online.org/kirchen--kapellen-rund-um-den-bodensee-d-a-ch/baitenhausen---maria-zum-berg-karmel.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtskirche_Baitenhausen 

Traktormuseum: www.traktormuseum.de

Start

Bahnhof Uhldingen-Mühlhofen (414 m)
Koordinaten:
DG
47.736807, 9.248252
GMS
47°44'12.5"N 9°14'53.7"E
UTM
32T 518612 5287078
w3w 
///buchstaben.irgendein.statur

Ziel

Bahnhof Uhldingen-Mühlhofen

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Uhldingen-Mühlhofen folgen wir dem gelben Wegweiser „Ortsmitte 0,7 km“ bzw. Pfahlbauten“ durch die nach links abknickende Bahnhofstraße. Vor dem Rathaus gehen wir links in die Aachstraße bis zur Bushaltestelle beim WC-Häusle. Am Wegweiser „Marktplatz“ angekommen, gibt es zwei Alternativen um nach Unteruhldingen zu kommen:

Bei Hochwasser der Aach (Pegel Uhldingen) folgen wir der Aachstraße Richtung „Unteruhldingen 2,2 km“.

Schöner ist der Pfad an der Seefelder Aach entlang. Er führt zunächst nach rechts durch die Wohnstraße „Im Öschle“ Richtung „Unteruhldingen 2,0 km“. Von Seefelden her mündet der Bodensee-Rundweg ein, dem wir nun nach links über die Aachbrücke Richrung „Meersburg“ folgen. Hier beginnt das kleine Naturschutzgebiet „Seefelder Aachmündung“.

An seinem Rand sehen wir bereits die ersten Pfahlbauten von Unteruhldingen und erreichen das Pfahlbaumuseum. Seit 2011 gehören die Pfahlbauten zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Entlang des Wanderweges informieren darüber hinaus Tafeln des „Uhldinger Zeitwegs“ über 10 000 Jahre Landschafts- und Kulturgeschichte am Bodensee. Dem Bodensee-Rundweg folgen wir durch die Seefelder Straße zum Hafen und biegen dann links in die Schulstraße ab. Bei der nächsten Weggabelung befindet sich in der Bergstraße die Tourist Information (mit öffentlicher Toilette). Hier biegen wir rechts ab und kommen an mehreren Felsenkellern vorbei zu einer Weggabelung mit einem Bildstock. Nach links führen der Bodensee-Rundweg und der „Mittlere Waldweg“ die Bergstraße hinauf. Wir schlagen jedoch den mit einem grünen Balken auf weißem Grund markierten „Unteren Waldweg“ ein.

An weiteren Felsenkellern vorbei gehen wir auf dem asphaltierten „Waldweg“ durch das Wohngebiet und erreichen an seinem Ende wieder die Bergstraße. Ihr folgen wir wenige Meter nach links hinauf, um gleich wieder rechts auf einen schmalen Pfad zwischen Lattenzäunen hindurch abzubiegen. Bis Meersburg (3,8 km) haben wir jetzt überwiegend schöne Waldpfade vor uns. Unterbrochen von einem links hinaufführenden geschotterten Abschnitt biegen wir gleich wieder nach rechts auf den weichen Waldweg ab, überqueren einen kleinen Bach und folgen seinem Lauf aufwärts bis zur Einmündung des Gehauweges im Meersburger Ortsteil Lichtengehau. Wir folgen jedoch nicht dem asphaltierten Weg, sondern queren diesen (gelbe Raute) und gehen hangparallel und immer in Sichtweite zu diesem auf einem schmalen Pfad am Rand des Spitalwaldes bis wir auf die Kreuzung mit dem Bodensee-Rundweg treffen. Auf dem „Unteren Waldweg“ gehen wir nach links und gleich wieder nach rechts auf einen mit einem Holzgeländer gesicherten Pfad in den Gehautobel. Der Kleine Ramsbach hat sich hier im Steilhang des Bodenseeufers tief in die weichen Sedimente der Steinbalmensande (Obere Süßwassermolasse) eingegraben und damit den kleinen Tobel geschaffen. Ein kleiner Wasserfall zeugt von der fortschreitenden Erosion. Nachdem wir den kleinen Bach auf einer Holzbrücke überquert haben, kommen wir an einer künstlich angelegten Höhle in der Sandsteinwand vorbei und steigen über eine Holztreppe zum oberen Einstieg des Tobels hinauf. Eine Bank lädt hier zur Rast ein.

Auf dem Bodensee-Rundweg geht es rechts weiter nach Meersburg (1,5 km). Wir halten uns immer am Hang entlang oberhalb der Weinberge, von wo aus sich schöne Ausblicke auf den Obersee und die Fährschiffe zwischen Meersburg und Konstanz bieten. Vorbei an einzeln stehenden Häusern am Glaserhäusleweg erreichen wir den Droste-Hülshoff-Weg.

Ihm folgen wir zum Aussichtspunkt Ödenstein, an dem laut einer Gedenktafel schon Kaiser Wilhelm I am 12. Juli 1882 weilte. Über den Fährhafen hinaus verfolgen wir die Kursschiffe über den See nach Konstanz. Rechts davon liegt die Blumeninsel Mainau im Überlinger See.

Eine Treppe führt uns hinab zum Himmelbergweg mit zahlreichen Sitzbänken, die zum Verweilen einladen. Mit dem Blick auf die Meersburg und die katholische Pfarrkirche erreichen wir Meersburg. Hier besteht von der Bushaltestelle „Kirche“ aus mit der Linie 7395 eine Rückfahrmöglichkeit in Richtung Überlingen. Zuvor sollten wir jedoch der historischen Altstadt einen Besuch abstatten.

Anschließend gehen wir durch das Obertor geradeaus in die Mesmerstraße bis zur Bushaltestelle „Fürstenhäusle“ und dort links die Treppenstufen hinauf („Baitenhausen 5 km“) zum Aussichtspunkt Friedrichshöhe in der von-Laßberg-Straße. Von hier oben eröffnet sich ein Panoramablick auf die Altstadt, den Bodensee und die Alpen. Die Aussichtsplattform wurde schon 1897 errichtet und architektonisch in ein Gesamtkonzept mit Wasserhochbehälter und Gartenanlage integriert.

Zurück beim Wegweiser, folgen wir diesem Richtung „Daisendorf 2,4 km“ und überqueren dabei die B31. Vor Daisendorf geht es nach rechts, um den Wattenberg herum zum „Neuweiher“. Er wurde im Mittelalter als Wasserspeicher zur Flutung des Stadtgrabens von Meersburg angelegt und dient heute als Fischweiher. Seit 2000 ist er in das Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen aufgenommen. Entlang der Zuläufe können im Schilfröhricht Silber- und Graureiher beobachtet werden, im Norden nistende Störche; im Nordosten liegt eine Feuchtwiese mit Orchideen (breitblättriges Knabenkraut).

Geradeaus gehen wir an seinem Ufer entlang und erreichen wieder den Ortsrand von Daisendorf. Hier folgen wir der Baitenhausener Straße nach rechts („Baitenhausen 3 km“). Bei der Weggabelung in der Kurve kann man der Wanderwegsmarkierug weiter auf der Fahrstraße folgen oder den parallelen Weg durch den Wald nehmen. Beide kommen in Dittenhausen wieder zusammen. Der Wegweiser „Wallfahrtskirche 0,7 km“ führt nun links von der Straße zum Standort „Beim Schlossberg“, wo ein Stichweg zur Wallfahrtskapelle Baitenhausen verläuft. Der Konstanzer Fürstbischof Marquard Rudolph von Rodt soll sie aus Dank für seine Errettung aus Seenot gestiftet haben. Darauf weist ein Deckenfresko von Johann Wolfgang Baumgartner im linken Querhaus hin. Es zeigt die stürmische Überfahrt von Konstanz nach Meersburg. „Auserwählt wie die Sonne“ steht über einem zweiten Fresko. Es zeigt den Blick des Gründers der Wallfahrtskirche ins Salemer Tal und nach Markdorf.

Direkt daneben steht der Gasthof Grüner Berg. Von den Aussichtsbänken genießen wir die herrliche Sicht über das Salemer Tal. Gut zu erkennen sind Schloss Heiligenberg (12 km Luftlinie), der Sendemast auf dem Höchsten (15 km) und der Gehrenbergturm (9 km) oberhalb von Markdorf.

Zurück „Beim Schlossberg“ gehen wir mit der Markierung „blaues Kreuz“ weiter Richtung „Uhldingen-Mühlhofen 6,0 km“ und nach wenigen Metern links auf einem Forstweg ins „Streitholz“. Es geht immer am Rand des Hummelbergs entlang und schließlich rechts abwärts zum Standort „Härtle“.

Links abbiegend kommen wir nach Gebhardsweiler und überqueren die Kreisstraße. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Traktormuseum Bodensee mit dem angeschlossenen Restaurant Jägerhof.

Zwischen dem ehemaligen Bauernhof und der Kreisstraße verläuft der Wanderweg weiter nach „Oberuhldingen (2,2 km)“ und biegt nach 200 m nach links ab. Auf einem Steg überqueren wir wiederum die Aach und biegen hier (ohne Markierung) rechts ab. Durch die „Alte Poststraße“ und „Auf der Höhe“ gelangen wir zum Ausgangspunkt zurück, dem Bahnhof „Uhldingen-Mühlhofen“.   Direkt gegenüber bietet sich nochmals eine Einkehrmöglichkeit im Gasthof „Uhldinger Hof“.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der Bahnhof Uhldingen-Mühlhofen liegt an der Bodenseegürtelbahn.

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

Anfahrt

 Auf der B31 die Ausfahrt Richtung Uhldingen-Mühlhofen nehmen; der L201 zur Überlinger Str. bis Bahnhofstraße folgen

Ziel für Navi: Bahnhofstraße 17, 88690 Uhldingen-Mühlhofen

Parken

Parkplatz beim Bahnhof Uhldingen-Mühlhofen

Koordinaten

DG
47.736807, 9.248252
GMS
47°44'12.5"N 9°14'53.7"E
UTM
32T 518612 5287078
w3w 
///buchstaben.irgendein.statur
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

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Bewertungen

4,1
(7)
Stefan Orlowski 
15.11.2020 · Community
Also: als Herbstwanderungen genial und abwechslungsreich 👍🏻👍🏻
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Foto: Stefan Orlowski, Community
Foto: Stefan Orlowski, Community
Foto: Stefan Orlowski, Community
Teresa Branz
08.06.2020 · Community
Gemacht am 18.06.2020
Foto: Teresa Branz, Community
Foto: Teresa Branz, Community
Christian Baier
16.07.2019 · Community
Sehr schöne Rundtour mit einigen Highlights wie den Pfahlbauten! Auch gut mit Hund wanderbar, man kommt an mehreren Wasserstellen vorbei.
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Fotos von anderen

+ 12

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,3 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
204 hm
Abstieg
197 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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